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„Irgendwann werde ich alleine leben“... Die Altersvorsorge für Einpersonenhaushalte
https://www.viva100.com/article/20250513501617
[Auslassung]
◇ Vorsorge für die Lebenshaltungskosten im Alter durch das „3-Schichten-Rentensystem“
Da Einpersonenhaushalte alle Lebenshaltungskosten, einschließlich der Wohnkosten, alleine tragen müssen, ist die finanzielle Belastung groß. Da es zudem schwierig ist, auf die Unterstützung der Familie zu hoffen, ist eine Rente, die das Gehalt ersetzt, im Ruhestand von entscheidender Bedeutung, um die grundlegenden Lebenshaltungskosten wie Kost, Logis und Kleidung zu decken. Daher sollte man während der Erwerbstätigkeit konsequent das „3-Schichten-Rentensystem“ vorbereiten, bestehend aus der staatlichen Rente (National Pension), der betrieblichen Altersvorsorge und einer privaten Rentenversicherung.
Nehmen wir zum Beispiel einen Angestellten an, der 9 % seines Gehalts in die staatliche Rente einzahlt und jedes Jahr ein Monatsgehalt in die betriebliche Altersvorsorge einzahlt. Wenn man zusätzlich etwa 5 bis 10 % des Monatseinkommens in eine private Rentenversicherung spart, kann man einen noch stabileren Ruhestand vorbereiten.
Viele Angestellte kennen zwar die steuerlichen Vorteile der privaten Rentenbeiträge bei der Einkommensteuererklärung, übersehen aber oft, dass diese private Rente im Ruhestand tatsächlich zu einem wichtigen Lebensunterhalt wird. Wenn man jedoch schon in jungen Jahren konsequent in private Renten wie das IRP (Individual Retirement Pension) einzahlt, hilft dies nicht nur steuerlich, sondern ist auch eine große Hilfe bei der Bildung des Alterskapitals. Wenn man die staatliche Rente für die Grundbedürfnisse, die betriebliche Altersvorsorge für die Überbrückung von Einkommenslücken und die private Rente für einen komfortableren Lebensstil nutzt, können auch Einpersonenhaushalte einen stabilen und wohlhabenden Ruhestand erleben.
◇ Erzielung von „Erwerbseinkommen“ durch kontinuierliche Selbstpflege
Selbst ein Einpersonenhaushalt kann ohne große Schwierigkeiten leben, solange er finanziell stabil und gesund ist. Wenn jedoch finanzielle Schwierigkeiten auftreten oder sich der Gesundheitszustand verschlechtert, können verschiedene Probleme entstehen. Insbesondere wenn die Lebenshaltungskosten nicht allein durch das 3-Schichten-Rentensystem gedeckt werden können, kann eine Situation eintreten, in der die Lücke durch Arbeit geschlossen werden muss.
Laut einer Untersuchung des Statistischen Amtes gaben im Jahr 2024 69,4 % der Senioren im Alter zwischen 55 und 79 Jahren an, dass sie auch in Zukunft weiterarbeiten möchten. Als Grund gaben 55 % an, dass dies „zur Deckung der Lebenshaltungskosten beitrage“. Dies zeigt, dass es zur Sicherung des Lebensunterhalts wichtig ist, die eigene Karriere und Gesundheit gut zu pflegen, um Erwerbseinkommen für den möglicherweise langen Lebensabend zu generieren.
In einer Zeit niedriger Zinsen wie heute sinkt der Wert des Sparens, während der Wert der Arbeit steigt. Wenn man beispielsweise durch eine Wiedereinstellung 2 Millionen Won pro Monat verdient, entspricht dies in etwa dem Zinsertrag, den man bei einem Sparzinssatz von 2,5 % mit einem Barbetrag von 1 Milliarde Won erzielen würde. Zudem geht es beim Arbeiten nicht nur ums Geldverdienen; es verleiht dem Leben einen Sinn und trägt wesentlich zur körperlichen und geistigen Gesundheit bei.
◇ Für Einpersonenhaushalte ist „Wohnstabilität“ entscheidend
Da die Belastung durch Wohnkosten wie Miete für Einpersonenhaushalte hoch ist, ist Wohnstabilität für sie wichtiger als für Mehrpersonenhaushalte. Tatsächlich ist der Anteil derer, die zur Miete wohnen, in Einpersonenhaushalten höher als im Gesamtdurchschnitt, und sie leben häufig in kleinen Wohnungen wie Einzimmerappartements. Da sie die Wohnkosten alleine tragen müssen, wird die finanzielle Belastung stärker empfunden. Besonders in Großstädten können die hohen Mieten und Lebenshaltungskosten die Belastung für Einpersonenhaushalte weiter erhöhen.
Betrachtet man die Wohneigentumsquote von Einpersonenhaushalten nach Altersgruppen, ist sie bei den über 70-Jährigen mit 49,4 % am höchsten. Danach folgen die 60-Jährigen mit 43,4 % und die 50-Jährigen mit 37,6 %. Die durchschnittliche Wohneigentumsquote von Einpersonenhaushalten liegt bei 31,3 % und damit nur bei etwa der Hälfte der Wohneigentumsquote aller Haushalte (56,4 %). Besonders bei den 50-Jährigen ist der Unterschied mit 27 Prozentpunkten (P) am größten.
Da Einpersonenhaushalte relativ weniger Gelegenheiten haben könnten, Einkommen zu erzielen, ist es sehr wichtig, durch den Erwerb eines eigenen Heims Wohnstabilität zu sichern. Wenn man ein Haus besitzt, kann man im Ruhestand auch Systeme wie die Umkehrhypothek (Hausrente) nutzen, um die finanzielle Kraft im Alter zu ergänzen.
◇ „Hobbys und Gemeinschaften“ als Ersatz für die Familie sind essenziell
Es heißt, dass im Alter die Einsamkeit eine größere Bedrohung darstellen kann als finanzielle Schwierigkeiten. Insbesondere für Einpersonenhaushalte ist es ratsam, an Vereinsaktivitäten teilzunehmen, um eine alternative Gemeinschaft zu schaffen, die die Familie ersetzen kann.
Statistiken zufolge möchten 44,3 % der über 60-Jährigen in Korea ihren Ruhestand mit Hobbyaktivitäten verbringen. Danach folgen Reisen und Tourismus mit 23,4 % und einkommensschaffende Aktivitäten mit 12,3 %. Männer bevorzugten tendenziell Hobby- und Erwerbsaktivitäten, während Frauen eine höhere Präferenz für religiöse Aktivitäten, Reisen/Tourismus und die Pflege von Familienmitgliedern zeigten.
Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2023 war das Fernsehen mit 30,6 % die zufriedenstellendste Freizeitbeschäftigung für Einpersonenhaushalte. Danach folgten Spazierengehen (28,8 %) und Treffen mit Freunden (18,5 %). Insbesondere mit zunehmendem Alter stieg die Tendenz zum Fernsehkonsum. Da Einpersonenhaushalte im Vergleich zu Mehrpersonenhaushalten im Alter anfälliger für Einsamkeit sind, ist es wichtig, dass sie selbst Netzwerke wie Hobbygruppen oder Gemeinschaftstreffen aufbauen und daran teilnehmen, die die Familie ersetzen können.
◇ Medizinische und Pflegekosten im Voraus planen
Einer der wichtigsten Faktoren, die die Lebensqualität im Alter bestimmen, ist die Gesundheit. Besonders für ältere Einpersonenhaushalte ist es wichtiger, nicht nur lange zu leben, sondern gesund zu leben. Einpersonenhaushalte geraten oft weniger wegen der allgemeinen Lebenshaltungskosten, sondern aufgrund plötzlicher und hoher medizinischer Kosten in finanzielle Not. Da es schwierig ist, direkte Hilfe von der Familie zu erhalten, ist die Vorsorge für medizinische und Pflegekosten unerlässlich.
In diesem Zusammenhang beschreibt das Konzept der „gesunden Lebenserwartung“ den Zeitraum, in dem man den Alltag gesund verbringen kann, abzüglich der Zeit, in der man unter Krankheiten leidet. Untersuchungen zeigen, dass Männer in Korea nach dem 65. Lebensjahr etwa 14,8 Jahre und Frauen etwa 19 Jahre mit Krankheiten verbringen. Im Jahr 2022 betrugen die Eigenleistungen für medizinische Kosten pro Person für Senioren über 65 Jahren 1,236 Millionen Won, was etwa dem 2,4-fachen des Gesamtdurchschnitts (513.000 Won) entspricht.
Um einen stabilen Ruhestand zu gewährleisten, ist es für Einpersonenhaushalte eine gute Methode, medizinische Kosten vorab zu planen und Versicherungen wie eine Krankenzusatzversicherung abzuschließen, um die Belastung zu senken. Vor allem sollte man bedenken, dass die Prävention von Krankheiten durch kontinuierliche Gesundheitsvorsorge die effektivste Methode zur Einsparung von medizinischen Kosten für Einpersonenhaushalte ist.
◇ Jeder kann zu einem Einpersonenhaushalt werden
Wir leben in einer Zeit, in der aufgrund des Wandels der Haushaltsstrukturen und der alternden Bevölkerung die Wahrscheinlichkeit steigt, dass jeder seinen Lebensabend alleine verbringt. Politische Unterstützung und soziale Rücksichtnahme sind unbedingt erforderlich, damit Einpersonenhaushalte einen stabilen Ruhestand führen können, aber staatliche oder gesellschaftliche Unterstützung allein hat ihre Grenzen. Wenn man sich finanziell nicht richtig vorbereitet oder seine Gesundheit vernachlässigt, kann dies im Alter zu großen Schwierigkeiten führen. Daher sind die eigenen Bemühungen um eine frühzeitige Vorsorge wichtiger als alles andere.
Es ist notwendig, das 3-Schichten-Rentensystem (staatliche, betriebliche und private Rente) aktiv zu nutzen, um die Lebenshaltungskosten im Alter zu sichern, und ein stabiles Wohnumfeld zu schaffen, um finanzielle Ängste zu reduzieren. Auch die Gesundheitsvorsorge ist extrem wichtig. Egal wie gut man finanziell vorbereitet ist, ohne die entsprechende Gesundheit können alle Bemühungen ihren Wert verlieren. Nur durch das Streben nach finanzieller Unabhängigkeit, Gesundheitsvorsorge und der Aufrechterhaltung sozialer Netzwerke können auch Einpersonenhaushalte einen stabilen Ruhestand erleben.
Quelle = Kang Eun-young, Forschungsmitarbeiterin am 100-Year-Life Research Institute der NH Investment & Securities
Zusammenfassung = Reporter Yeom Jae-in (yji@viva100.com)
Ich habe beim Suchen nach Altersvorsorge diesen alten Artikel gefunden, aber da er so gut zusammengefasst ist, wollte ich ihn mit euch teilen.
Wie bereitet ihr euch auf das Alter vor?
Quelle: https://theqoo.net/hot/4192973451